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Medauroidea extradentata (Annamstabschrecke)


Klasse: Insecta (Insekten)
Ordnung: Phasmatodea (Gespenstschrecken)
Familie: Phasmatidae (Stabinsekten)
Gattung: Medauroidea
Art: Medauroidea extradentata (Annamstabschrecke)


Bild der Art


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Beschreibung:
Diese Art ist sehr robust und anspruchslos.
Sie wurde als eine der ersten Stabschrecken privat gezüchtet.
Ihren Weg in die Hobbyterraristik fand sie über Schulen und Laboratorien.
Sie gilt als eine der ersten Stabheuschrecken in Zucht.


Alias:
Annam-Stabheuschrecke

Alias latein:
Clitumnus extradentatus
Cuniculina annamensis
Baculum extradentatum

Erstbeschreibung: Brunner von Wattenwyl (1907)

maximale Grösse: 12 cm

Preis (ca.): 2 Euro

Mindestbeckengrösse: < 60 cm

Region: Substratgebunden

Futter:
Blätter von Brombeere, Eiche, Himbeere, Erle, Johannisbeere und Haselnuss.

Heimat:
Vietnam

Zucht:
Sie ist zur parthenogenetischen Vermehrung fähig.
Bei entsprechrenden Bedingungen im Terrarium ist die Zucht einfach.
Eier auf feuchtem Substrat lagern. Zeitigungsdauer ca. 2-3 Monate bei 20-25°C.

Geschlechtsunterschiede:
Weibchen sind größer und dicker und besitzen ein Paar Hörner auf dem Kopf, die sich schon im Nymphenstadium ausbilden. Männchen besitzt keine Hörner


Sozialverhalten: Egal.
Akzeptiert Artgenossen und andere Arten. Kann daher auch gesellig gehalten werden.

Verhalten: Friedlich.
Gesellschaftshaltung eigentlich Problemlos. Friedliche Art, die allerdings einer aggessiven Art zum Opfer fallen könnte.

Schwierigkeitsgrad: Anfänger.
Einfach zu halten und zu füttern. Kaum Erfahrung notwendig.

Temperatur von 16º bis 30º Celsius
Luftfeuchtigkeit von 40 bis 70 %
Nachttemperatur von 16 bis 25 Grad Celsius

Anmerkungen zum Lebensraum:
Zimmertemperatur reicht aus.
Beleuchtung nicht notwendig.
2x Wöchentlich im Becken Wasser sprühen.

Beckentyp: Terrarium (Regenwald)
Nicht zu hohe Bodentemperatur, aber eine relativ hohe Luftfeuchtigkeit. Die Beleuchtung darf dabei nicht zu stark sein, da der Bodenbereich im Regenwald schattig ist.

Tipps zur Beckeneinrichtung:
Eine Beleuchtung ist nicht unbedingt notwendig, da die Tiere nachtaktiv sind. Regelmässiges besprühen des Beckens sollte aber täglich erfolgen, um die Luftfeuchtigkeit hoch zu halten.

Quellennachweis:
Bild: A. Hauffe
Infos zum Teil von: xotica24.de



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