Die Gattungen CORYDORAS, aufgestellt 1803 von Lacépède, und die mit ihr sehr nahe verwandte Gattung Brochis, umfaßt zur Zeit mehr als 120 wissenschaftlich beschriebene und eine weitere Anzahl noch nicht beschriebener Arten, deren natürliches Vorkommensgebiet das tropische Südamerika ist.
Der Unterschied zwischen den beiden Gattungen scheint sich auf die Anzahl der Rückenflossenstrahlen zu beschränken, wobei die Arten der Gattung Brochis erheblich mehr Strahlen zählen als die der Gattung CORYDORAS.
Da die Arten sich hauptsächlich in stehenden oder langsam fließenden Gewässern aufhalten, haben sie zur Steigerung der Überlebenschancen eine Darmatmung entwickelt, mit der sie auch noch in sehr sauerstoffarmen Gewässern überleben können. Das "Luftholen" von der Wasseroberfläche im Aquarium ist fast immer ein deutliches Indiz für bestehenden Sauerstoffmangel.
Da die Panzerwelse auf ihrer ständigen Suche nach Futter die obersten Schichten des Bodengrundes durchwühlen, muß darauf geachtet werden, daß kein scharfkantiger Kies verwendet wird. Andernfalls können die Barteln der Tiere verletzt werden, was zu Verpilzungen und letztendlich zum Tode führen kann.
In der zurückliegenden Zeit sind eine Vielzahl neuer Arten und Varianten entdeckt worden, so daß mit eines Ausdehnung der Artenzahl zu rechnen ist.