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Vom 16. November bis zum 1. Dezember 2005 waren wir in Venezuela. Wir machten die Rundreise "Naturerlebnis Venezuela" und anschliessend die Tour "Expedition Angel Falls" mit Meiers Weltreisen (vor Ort wurden die Touren vom einheimische Veranstalter "SkyLimit" durchgeführt) mit. Auf der Rundreise war unser Gepäckvolumen auf 10 Kg begrenzt, aber wir haben uns eingeschränkt und es irgendwie hinbekommen, unsere Rucksäcke möglichst leicht zu machen. Nach der Rundreise hatten wir noch eine Woche Aufenthalt in dem all-inclusive Hotel "Dunes Beach Resort" auf der Isla Margerita. Dieses war bisher unsere abendteuerlichste Reise. Das schönste, aber auch Abenteurlichste auf der Tour waren natürlich die "Expedition Angel Falls" und der Aufenthalt im Orinoco Delta, da man dorthin nur mit einem Boot gelangen lonnte (die Fahrt dauerte je ca. 2 Stunden) und man sozusagen am Arsch der Welt war. Im Ahonda-Camp am Salto Angel gab es außerdem keinen Strom, also abends nur Kerzenlicht oder die Taschenlampe (auch auf der Toilette). Unsere Tipps zu dieser Rundreise: Als Kleidung wurden vor allem genug T-Shits benötigt. Die besten Hosen auf allen Reisen waren Treckinghosen mit abtrennbaren Beinen (2 oder 3-fach teilbar). Die waren besonders praktisch da sie leichter als Jeans sind und auch in 30 Minuten am Körper trocknen, wenn man mal richtig nass wird. Ausserdem erwiesen sie sich als sehr schmutzunempfindlich. Eine dünne Regenjacke mit Kapuze sollte man auf einer Rundreise in den Tropen immer dabei haben. Das beste Schuhwerk waren Wanderschuhe mit hohem Schaft aus Leder (z.B. von Meindl), da sie Halt am Fußgelenk bieten und auch ein sicheres Gefühl geben, wenn man über freies Gelände läuft (Schlangen) und Treckingsandalen, mit denen man auch mal durch Wasser laufen kann. Mitnehmen sollte man auf jeden Fall eine Taschenlampe (LED-Stirnlampen können wir nur empfehlen) und einen Steckdosen-Adapter für amerikanische Flachstecker-Steckdosen. Auch ein Multifunktionstaschenmesser ist oft hilfreich. Einige Plastikbeutel hatten wir immer dabei. Man konnte darin eine Kamera vor dem Regen schützen, ein gekauftes Andenken transportieren, diese als Regenschutz über dem Kopf tragen usw. Mit dem Mückenschutz war das so eine Sache. Einen "perfekten" Moskitospray gibt es dort nicht. Autan hat sich bei uns nicht als besonders gut erwiesen, da die meissten Mücken es schon scheinbar "kennen" und immun dagegen sind. Die Einheimischen schwören auf Petroleum, aber wir haben es nicht getestet (wer will schon wie eine alte Öllampe stinken? Mit Wasser läßt es sich auch nicht abwaschen!!!). Die 10 kg Gepäck für die Rundreise wog keiner nach (auch auf den Innlandsflügen nicht). Die Fahrer wollten aber keine grossen Koffer, da sie diese auf das Dach der Geländewagen heben mussten Natürlich konte man für die gesamte Reise insgesamt 20 kg mitnehmen, wenn man z.B. nachher noch einen Anschlussaufenthalt in einem Badehotel hat. Das restliche Gepäck, dass nicht auf die Rundreise mitgenommen wurde, wird dann im Stadthotel in Polamar aufbewahrt. Unser Tipp: Mann bekommt mehr in den Rucksack, wenn mann die T-Shirts rollt und nicht faltet! Gummistiefel und Moskitonetze wurden nicht benötigt und wären nur Ballast. Wenn notwendig, wurden diese Sachen zur Verfügung gestellt. Als Impfungen empfehlen wir: Tetanus, Hepatitis und eine Malariaprophylaxe (Lariam). Von der Grand Sabana aus sind wir auch nach Brasilien rübergefahren. Für die Einreise nach Brasilien benötigte man auch eine Gelbfieberimpfung (am besten beim städtischen Gesundheitsamt nachfragen, da "normale" niedergelassene Ärzte wegen der Impfung von lebenden Viren nicht impfen dürfen). Immodium haben wir auf unseren Reisen immer dabei. Was anderes haben wir bisher noch nicht gebraucht, ausser naturlich mal ein Heftpflaster oder eine Sportcreme gegen Verstauchungen. Mit Durchfall hatten wir keinerlei Probleme. Gegessen und getrunken haben wir auf der Rundreise alles. Nur Leitungswasser sollte man nicht trinken. Auf der Rundreise gibt es meistens "Chicken mit Reis" in allen möglichen Zubereitungsarten. Unter "Chicken" versteht man in Venezuela alles was fliegt... Etwas ungewohnt, aber lecker ist die scharfe Sauce, die oft auf dem Tisch steht: Die wird aus Ameisen gemacht. Unseren Mägen hat das Essen dort nicht geschadet. Die einzige Währung, die in Venezuela akzeptiert wurde, ist der Bolivar. Geld zu tauschen war nur in Banken erlaubt. Wir hatten US-Dollar dabei, aber es wurden auch Euro getauscht. Unser Reiseleiter hatte direkt bei der Ankunft im Hotel dafür gesorgt, dass wir Geld wechseln konnten. Während der Rundreise bot sich auch keine Möglichkeit dazu. Auf der Strasse sollte man niemals Geld tauschen. Das ist illegal und daher strafbar. Auch war die Chance gross, dabei betrogen zu werden. Auf der Isla Margarita gab es einen Bustransfer nach Polamar und angebotene Ausflugsmoglichkeiten z.B. in die Mangrovensümpfe. Den Rest haben wir mit dem Taxi und einer Landkarte erkundet. Hier unser Reisebericht: | |||||||||