Eine Hyäne am Strassenrand.
13.Tag (So)
Am Morgen brachen wir wieder um 7:30 nach einem recht guten Frühstück auf. Es lag wieder ein ganzer Fahrtag mit einigen Pausen vor uns denn heute ging es über Weldiya nach Kombolcha. Die Fahrstrecke betrug dabei 340 Kilometer, davon die ersten 60 km Schotterpiste.
Der Erste Teil der Strecke war der gleiche Weg, den wir auch auf dem Weg nach Lalibela gefahren waren.
Unterwegs sahen wir am Straßenrand eine riesige, tote Hyäne, worauf hin wir einen Fotostopp einlegten.
Es schien, das sie noch nicht lange dort lag. Wir hatten hier unterwegs noch keine anderen wilden Raubtiere gesehen, doch nun wussten wir, was hier so in der Nacht und der Dämmerung unterwegs war. Diesem riesigen Tier möchte ich nicht begegnet sein, als es noch lebte.
Unsere Mittagspause machten wir in einem Restaurant, wo wir auch bereits auf dem Weg nach Lalibela eingekehrt waren. Dort gab es gute Hamburger.
Junger Ziegenhirte auf unserem Weg nach Kombolcha.
Unterwegs hatten wir dann leider auch noch eine Reifenpanne, was hier bei den Strassen an der Tagesordnung war. Der Fahrer wechselte allerdings schnell das Rad gegen das Reserverad und lies dann den defekten in einer kleinen Reifenwerkstatt am Straßenrand gegen einen intakten austauschen. Leider hatte uns die Sache einen unfreiwilligen Stopp von einer Stunde gekostet.
Das
"Hotel Sunny Side" in Kombolcha erreichten wir kurz nach 17 Uhr.
Unser Abendessen wurde im Garten des Hotels serviert. Ich bestellte mir Fish Finger mit Chilli. Eine hiesige Art von Fischstäbchen ohne Panade. Was es für eine Fischart war konnte ich nicht heraus finden , doch sie waren sehr scharf und lecker.
Danach gingen wir auf noch auf zwei Amber Beer und ein Red Label (14 Birr) an der Hotellbar. Bei der Abrechnung hatte uns der Kellner einen Softdrink zu viel aufgeschrieben. Es ging uns ja nicht um 10 Birr (ca. 60 Cent), sondern um dessen Fehler. Nach einiger Streiterei zahlte ich dann nur die Getränke, die wir auch getrunken hatten.
Braucht jemand Klopapier? Hier konnte man welches kaufen.
14.Tag (Mo)
Unsere Abfahrt war für 7 Uhr angesetzt worden, denn es waren noch weitere 400 km nach Addis Abeba. Dabei ging es über einen Teil der westlichen Gebirgskette gegenüber des großen Grabens durch das Awash-Tal nach Debre Sina, dann weiter nach Addis Abeba.
Zwischen durch machten wir eine Kaffeepause in einem Ort. Kurz danach hatten wir eine weitere Reifenpanne. Doch es stellte sich heraus, das keiner der zwei Ersatzräder an den Wagen passten, denn sie waren auf Felgen mit anderem Lochkreis. Zum Glück war die Hinterachse mit Zwillingsreifen bestückt, und so konnten wir mit einem Rad weniger nach Addis Abeba weiter fahren. Der Fahrer sah das aber locker.
Gegen Mittag gingen wir in ein Restaurant/Hotel am Straßenrand. Es gehörte einer ehemaligen Langläuferin, die durch ihre Internationalen Siege im Land Kultstatus hatte und so zu Geld und Ruhm gekommen war. Ihren Namen konnte mit Edna aber leider nicht sagen.