Beim Kloster Abuna Aftse in Yeha
10.Tag (Do)
Morgens um 7 Uhr war Aufbruch nach Mekele angesagt. Das Hotel konnte ja nur besser werden, auch wenn wir einen nach einer Beschwerde noch Abends einen (gebrauchten) Klodeckel mit Sitz montiert bekommen hatten.
Unterwegs besichtigten wir das Kloster Abuna Aftse in Yeha so wie die Felsenkirchen Abraha Atsbeha und Wukro Cherkos. Susanne ging mit und machte Fotos. Sonderlich spannend waren sie aber nicht.
Ich blieb dabei aber im Bus und beobachtete das Treiben der Einheimischen. Laufen war ja nicht allein ohne einen Helfer möglich, und ich wollte keinem zur Last fallen.
Äthiopisches Feinschmeckermenü mit Fleisch
Unser Mittagessen hatten wir in einem netten, aber teurem Restaurant im Äthiopischen Stil in Adigrat. Angeblich eine Art von Huhn. Es war aber gut gewürzt, mager und echt lecker.
Gegen 18 Uhr erreichten wir dann Mekele und bezogen dort in das sehr gute
"Axum Hotel"
Krankenhausbericht
Wir ließen uns erstmal zum privaten Krankenhaus von Mekele bringen. Hier gab es eine bessere Versorgung gegen Bargeld. Vor dem Krankenhaus ergatterten wir einen Rollstuhl (leider ohne Bereifung).
Dort entschied der Arzt: nochmals Röntgen. Susanne ging los und bezahlte das Röntgen. Nachdem der Arzt die Bilder am Sichtgerät begutachtet hatte, entschied er: neuer Gipsverband. Susanne ging wieder los und bezahlte Gips und Verbandsmaterial. Dann erhielt ich einen neuen Gipsverband und wir durften das überflüssige Verbandsmaterial mitnehmen, denn wir hatten es ja bezahlt. Der neue Gips passte nun besser, aber ich hatte dicke Blutblasen, da der erste zu stramm war.
Um 22 Uhr gingen wir dann ohne Abendessen im Hotel ins Bett, nach dem ich die Blutblasen mit einer über dem Feuerzeug durchgeglühten Nadel aufgestochen hatte. Sofort war der Druck weg und ich konnte besser schlafen.