Auf dem Bauernmarkt der Batak in Berastagi auf Sumatra.
Wir fuhren wieder den gleichen Weg zurück in Richtung Medan.

Restaurant "Rumah Makan Kebun Pondok Punokawan"
Unterwegs gingen wir in dem Restaurant "Rumah Makan Kebun Pondok Punokawan" Mittagessen, wo wir bereits auf dem Weg nach Bukit Lawang gegessen hatten. Ich entschied mich nochmal für die Hühner Sate-Spiesse mit Reis. Susanne versuchte das Cap Cay (10 Gemüse). Dazu bestellten wir uns Cola. Denn in dem Laden gab es kein Bier.
In einem Vorort von Medan bogen wir dann in Richtung Berastagi nach Süden ab. Der Weg führte drei Stunden über unzählige Serpentinen in die Berge. Dazu hatte es begonnen, kräftig zu regnen.

Karo-Batak Kirche "St.Fransiskus Asisi"
Als es bereits dämmerte, erreichten wir auf 1.320 Metern Höhe das Bergdorf
Berastagi, wo wir an der katholischen Karo-Batak Kirche "St.Fransiskus Asisi" hielten. Zum Glück hatte es aufgehört zu regnen. Diese besichtigten wir und unser Reiseleiter gab uns viele Informationen zu dem Volk der
Batak, die hier in der Region lebten.
Von hier aus liefen wir zum örtlichen Bauernmarkt, wo wir uns unter das Volk mischten und uns die Marktstände ansahen. Hier verkauften die Bauern der Gegend ihre frische Ware.
Im Batak-Dorf Dokan.

Speisekarte
Vom Markt zum Bus mussten wir einen Kilometer durch die Stadt laufen. Inzwischen waren alle hungrig und auch total geschafft. Bald erreichten wir den Bus und wir fuhren zu einem Familiär geführten, kleinem so wie einfachem Restaurant. Die Speisekarte war ein wenig schwierig, doch am Ende bestellte Susanne sich Glasnudeln mit Gemüse und ich Sate-Spiesse. Dazu Bintang Bier.
Nach dem wirklich guten und leckerem Essen brachte der Bus uns dann zum
Hotel Sinaburg Hills. Wir checkten für eine Nacht ein und ich gönnte mir noch mit zwei weiteren Mitreisenden ein Bintang im Restaurant. Dann ging auch ich ins Zimmer, verfasste meinen Reisebericht und legte mich ins Bett.
5.Tag (Fr) Der Tag begann mit Toast, Marmelade und Omelette doch der Kaffee schmeckte nicht sonderlich gut. Boys vom Hotel brachten die Koffer zum Reisebus und um 7:30 Uhr ging die Reise weiter. Kurz nach Abfahrt hielten wir noch an einem Supermarkt, damit wir uns versorgen konnten. Dort kaufte ich mir erstmal einen Vorrat an Eiskaffee in Dosen, denn den gab es nicht überall. Nächster Halt war bei dem kleinen Batak-Dorf Dokan, in dem es noch alte Häuser gab, in denen bis zu 8 Familien wohnten.
Sipiso Piso-Wasserfälle

In einem noch bewohntem Batak Haus
Wir parkten vor dem Ort, da unser Bus zu groß für die kleinen Strassen war. Nach einer kleinen Wanderung (Natürlich bergauf) konnten wir die alten Häuser sehen und eines auch von innen besichtigen. Unglaublich, dass auf so engem Raum so viele Familien lebten. Dazu kam der Wunder über deren Baukunst. Die Häuser aus Holz waren ja weit über 200 Jahre alt.
Nach der Besichtigung wanderten wir weiter durch das Dorf, machten Fotos und erreichten bald wieder den Reisebus und fuhren weiter in den Süden.

Javaneraffe (Macaca fascicularis)
Die nächste Pause machten wir dann an einem Aussichtspunkt auf den
Sipiso Piso-Wasserfall. Hier hatten wir 30 Minuten Aufenthalt. Durch das Gewirr von Souvenierständen spazierten wir zu der Plattform. Die Aussicht war nicht schlecht und nach dem die anderen Touristen gegangen waren und auch alle aus der Gruppe ein Erinnerungsselfie gemacht hatten, konnte man entspannt den Wasserfall Fotografieren. Auch zeigten sich nun in den Bäumen
Javaneraffen (Macaca fascicularis), auch bekannt als Langschwanzmakaken, die sich vorher versteckt hatten.
Rumah Bolon Purba (King Purba Palace)
Einen weiteren Halt machten wir bei dem ehemaligen Dorf
Pematang Purba, eines anderen Stammes der Batak, deren König ermordet wurde.
Das Dorf war ein verlassener Lostplace, der museal gepflegt wurde, aber auf Grund von Streitereien in der Familie war das alte Königshaus verlassen und in beklagenswertem Zustand.
Es waren nur zum Teil Stahlträger eingebaut worden, um zu verhindern, das dass Haus zusammenbrach.
Da es im Privatbesitz war, konnte die Regierung bisher keine weiteren Restaurierungsarbeiten einleiten.
Wir besichtigten den Ort und das Königshaus, nur konnten es aus Sicherheitsgründen nicht betreten.
Leider ging es dem Magen von Susanne gerade nicht gut, weshalb sie im Reisebus auf uns wartete.
Nach der Besichtigung ging es weiter in Richtung See, wobei wir an einer kleinen Kaffeebar eine Pause machten. Hier gab es verschiedenste Kaffees im Angebot, aber kein Mittagessen. Da Huli für und beim letzten Stopp viel Obst eingekauft hatte, kam dieses nun auf den Tisch, Wir hatten dazu Kräcker aus dem letzten Supermarkt. Natürlich bestellten wir uns auch Cappuccino, der sehr Lecker war. Dabei saßen wir beide als einzige außerhalb des Glashauses an der Klippe, denn dort durfte ich auch rauchen.