Im Sudamala Resort in Sanur.
Nach dem wir alle unsere Fotos gemacht hatten, wanderten wir nah und nach wieder zu unserem Bus, der ein wenig außerhalb der Läden auf einem Busparkplatz einen Platz gefunden hatte. Da es wieder sehr heiß war, kauften wir in einem Laden noch ein paar kalte Getränke. Dann ging es weiter nach
Sanur.
Sanur, an der Südostküste Balis gelegen, war ein entspannter, geschichtsträchtiger Ferienort. Dank eines vorgelagerten Riffs bot er ruhiges Wasser, ideale Bedingungen zum Baden, Tauchen, Kitesurfen sowie eine lange, palmengesäumte Promenade am Strand, die sich perfekt zum Radfahren und Spazierengehen eignete.
Hier wurden wir am Hotel
Sudamala Resort abgesetzt. Dieses sollte das letzte auf unserer Rundreise sein. Anders als auf früheren Rundreisen zog auch Huli wieder mit uns in das Hotel ein. Zur Begrüßung wurden wir dort "getauft" und erhielten wir dort ein Glücksarmband, das man am rechten Handgelenk tragen musste, das es auch wirkte. Als man uns zum Zimmer brachte, dachte ich zuerst, man habe sich vertan und uns eine Suite gegeben. Es war erstklassig und toll ausgestattet. Mit eigener Terrasse und halb offenem Bad mit mehreren Eingängen.
Restaurant "Retro" am Strand von Sanur.
Leider lag es nicht direkt am Strand, aber wir hatten einen hoteleigenen Abschnitt dort.
Wir kannten den Ort Sanur noch aus 2006, da wir damals auch hier unseren Anschlussaufenthalt im Hotel Mercure hatten. Dieses gab es anscheinend noch. Nur unser Lieblingsrestaurant "Mama Putu" im freien war einem Haus mit Laden gewichen.
Zum Abendessen gingen wir gemeinsam an die Strandpromenade wo Huli in das
Restaurant "Retro" führte. Hier saßen wir draußen und direkt auf dem Strand. Susanne hatte
Barramundi-Fillet mit Kartoffeln. Ich dagegen
Prawns mit Pommes und Salat. Alles dort war sehr gut. Auf dem Weg ins Hotel tranken wir in der Hotelbar im freien vor dem Hotel noch ein Bintang und eine Lemmon. Im dem Zimmer verfasste ich schnell noch meinen Bericht und wir gingen ins Bett.
17.Tag (Mi)Für heute war kein Programm vorgesehen und somit hatten wir den Tag zur freien Verfügung.
Daher schliefen wir bis 7:30 Uhr und gingen dann Frühstücken. Es gab kein Buffet, sondern wir wurden gefragt, was wir wünschten. So wählte ich ein Omelette aus drei Eiern, danach zwei Scheiben Weißbrot und dazu einen Americano. Nachschub war aber kein Problem.
Am Strand von Sanur auf Bali.
Anschliessend machten wir eine kleine Wanderung durch den Ort. Eigentlich wollten wir das Hotel Mercure finden, wo wir damals waren. Aber das klappte nicht und wir verliefen uns, da Google Maps ja nur im Hotel mit WLAN funktionierte. Wie nahe wir dran waren sahen wir erst zuhause beim Nacharbeiten. Keine 10 Meter weiter hätten wir gehen müssen... Was wir aber fanden, war der Weg zum Strand. Von Hier kannten wir den Weg zu unserem Hotel. Genau neben den Weg lag aber das Mercure, wie wir dann Zuhause feststellten.
An unserem Hotel angekommen, beschlossen wir die Straße mit den vielen Geschäften gegenüber des Hotels entlang zu laufen. Unterwegs trafen wir auf einen Pepito-Supermarkt, wo es auch Dosenbier zu kaufen gab. Nach dem Einkauf traten wir den Rückweg an und kehrten in das Garten-Lokal "
Jungle Tree" ein, das uns bereits auf dem Hinweg aufgefallen war. Es lag in einem tropischen Garten etwas abseits der Straße.
Anschliessend gingen wir zum Strand, wo wir auch vom Hotel Handtücher und Liegen mit einem Sonnenschirm erhielten. Wir schwommen ein wenig im Meer. Am Strand waren nicht viele Leute und es war in keinster Weise überlaufen. Nach dem Strandbesuch wollten wir nun auch noch den Hotelpool ausprobieren. Somit zogen wir dort hin um. Das Wasser im Pool war noch wärmer als das Meer.
Nachmittags im Garten-Lokal Jungle Tree
Um 18:30 trafen wir uns wieder alle vor dem Hotel, um ein Restaurant für das Abendessen zu suchen. So gingen wir zusammen die Strandpromenade entlang und schauten auf die ausliegenden Karten. Am ende entschieden wir dann aber, das im Retro doch am schönsten war und die Musik nicht so laut. So gingen wir wieder dort hin. Da wir aber ohne Vorankündigung und ohne Huli kamen, erhielten wir nur drei einzelne Tische und nichts zusammen. Heute aß ich einen Burger und Susanne Prawns mit Pommes, die ich gestern bestellt hatte. Nach dem Essen gingen wir aufs Zimmer und packten die Koffer. Dann ging es ins Bett.
18.Tag (Do)Der Wecker stand mal wieder auf 7:30 Uhr. Um 12 mussten wir das Zimmer geräumt haben, konnten aber weiterhin den Pool nutzen, denn die Abholung war erst um 16:00 Uhr. Pünktlich um 12:00 Uhr checkten wir aus und ließen erstmal unsere Koffer bei der Rezeption, was kein Problem war. Wir hatten ja noch genug Zeit und so gingen wir beide nochmal zu dem Garten-Lokal "
Jungle Tree", wo wir uns neben kalten Getränken auch Pommes mit Mayo bestellten. Um 16:00 waren alle am Hotel. Wir verabschiedeten uns von denen, die noch länger auf Bali blieben und fuhren zum Flughafen in Denpasar.
Boeing 787-8 Dreamliner der Scoot nach Singapur.
Im Flughafen checkten wir ein und gingen zum Gate. Zum Glück war die Raucherterrasse direkt über dem Gate auf dem Dach, wo auch ein Laden mit Restaurant mit Bar der Kette "Hard Rock Café" angesiedelt war. Um 20 Uhr war dann Abflug mit einer Boeing 787-8 Dreamliner der Gesellschaft
Scoot nach Singapur. Wo wir dann zwei Stunden (+1 Stunde Zeitverschiebung) später auf dem Changi Intl. landeten.
Beim Umsteigen mussten wir uns beeilen, denn wir hatten nur etwas über eine Stunde Aufenthalt und mussten in Terminal 3. Doch nach einem endlosen Fußmarsch durch den mit Teppich ausgelegten Flughafen erreichten wir das Gate für den Weiterflug mit einer Boeing 777-300er der Singapore Airlines nach New York über Frankfurt (Flug SQ26).
Nach 13Std. 45min Flug und 7 Stunden Zeitverschiebung landeten wir vormittags in Frankfurt, wo wir uns erst mal einen Cappuccino und ein Croissant gönnten.
Da wir erst deinen Zug in 2 Stunden gebucht hatten, fragten wir in der Reiseauskunft der Bahn, ob wir Umbuchen könnten, was kein Problem war. So fuhren wir dann mit dem ICE 1.Klasse nach Duisburg, wo wir 1,5 Std. später ankamen. Für den restlichen Heimweg nahmen wir uns ein Taxi vor dem Bahnhof.
Auch diese traumhafte und abenteuerliche Reise war nun zu Ende. Keine Ahnung, ob es noch eine weitere Fernreise geben wird. Aber wir hoffen darauf, dass wir eines schönen Tages wieder auf große Reise gehen können.