Airbus 320 der Batik Air nach Yogjakarta
Der Flug dauerte 2 Stunden und wir stiegen in Jakarta aus. Nun waren wir auf der Insel Java angekommen. Das Gepäck wurde zum Glück durchgecheckt nach Yogyakarta und wir mussten nun nur noch den weg durch den riesigen Flughafen mit seinen vielen Terminals zum Anschlussflug finden. Doch zum Glück war ja Huli mitgeflogen, und der kannte den kürzesten Weg über Rolltreppen, den Parkplatz und mit dem Skytrain Zum Terminal D2. Da wir im richtigen Terminal angekommen noch genug Zeit bis zum Weiterflug hatten, trennte sich die Gruppe erstmal. Wir beide suchten uns was zu Essen und fanden einen Subways-Laden, wo wir uns beide einen Sub und eine Cola gönnten. Die Subs waren gleich denen in Europa, nur die Bestellung wegen den Sprachschwierigkeiten machten Probleme, denn die Frau am Tresen verstand kein Englisch.
Dach der Mahlzeit gingen wir durch die Sicherheitskontrolle zum Gate, wo nach und nach auch die Mitreisenden eintrafen. Dort stiegen wir in einen Airbus 320 der Batik Air nach Yogyakarta. Kurz nach dem Abflug gab es sogar einen kleinen und leckeren Snack. Es war eine gefüllte Tasche. Susanne hatte eine mit Aprikose und ich eine mit Käse.
Schon bald landeten wir in Yogjakarta und wir holten die Koffer vom Band. Draußen wartete bereits ein 45-Sitzer Reisebus in orange, mit dem wir nun durch Java reisen sollten. Dieser Bus war etwas kleiner als der vorherige, aber trotzdem hatte jeder eine Sitzbank für sich allein.
Sonnenaufgang über dem Borobodur-Tempel
Sobald alles verstaut war fuhren wir zwei Stunden lang, bis wir Borobodur erreicht hatten.
Huli führte uns in ein Restaurant, wo wir beide Sate Ayam mit Reis bestellten. Nach dem Essen ging es dann in das Hotel
Plataran.Nach dem wir unser Zimmer bezogen und uns frisch gemacht hatten, gingen wir noch in die Bar in der 5.Etage. Ich gönnte mir einen Black Label und Susanne sich einen Mai Tai. Allerdings musste ich dem Kellner klar machen, dass er sofort das Eis wieder aus meinem Scotch entfernen sollte. Sowas gehört dort einfach nicht in einen Scotch.
9.Tag (Di)Die Nacht war kurz, denn bereits um 3:30 Uhr klingelte unser Wecker. Man hatte uns heißen Kaffee in der Lobby bereit gestellt und wir saßen bereits eine Stunde später in unserem Bus. Die Fahrt dauerte nur ca. 10 Minuten und wir stiegen wieder an einem kleinen Dorf aus. Nun ging es zu Fuß weiter. Der Weg führte steil bergauf, so dass ich immer wieder anhalten musste um Luft zu bekommen. Nach und nach verlor ich daher den Kontakt zur Gruppe. Danach begannen endlose Stufen und Rampen den Berg hinauf. Für mich mit meiner COPD war das fast nicht zu schaffen, doch mit vielen Pausen erreichte ich dann doch die Aussichtsplattform. Hätte ich das gewusst, wäre ich sicher nicht mit auf diesen Ausflug gekommen. Nun warteten wir auf den Sonnenaufgang über dem
Borobodur-Tempel.
Borobodur - nur mit Upanat Schläppchen zu besichtigen.
Das Schauspiel war aber die Kletterei wert. Unten im Tal der in Nebel getauchte Regenwald und die tolle Siluette des bedeutendsten Bauwerks des Mahayana-Buddhismus auf Java.
Nach dem Sonnenaufgang begann der Marsch in das Tal, wo unser Bus stand. Auch der Abstieg war nicht so einfach, da der Weg sehr rutschig war. Runter konnte ich aber trotz allem besser als rauf. Bald erreichten wir unseren Bus. Susanne kaufte sich noch einen schwarzen Sonnenhut bei einem fliegenden Händler und dann ging es wieder ins Hotel
Plataran. Hier packten wir die Koffer und stellten sie vor die Tür. Dann ging es erstmal zum Frühstück. Hier gab es alles, was man sich nur wünschen konnte, den das Hotel war ein richtig gutes Haus.
Um 8:00 Uhr saßen wir dann wieder im Bus. Dieses mal mit den Koffern im Laderaum.
Am Borobodur stiegen wir aus. Zuerst erhielt jeder ein Armband mit QR-Code, denn jede Gruppe hatte nur ein gewisses Zeitfenster zur Besichtigung. Außerdem war die Besichtigung nur mit einem örtlichen Führer möglich.
Zuerst erhielt aber jeder spezielle Schläppchen, die man zum Schutz des Bauwerks tragen musste. Dazu eine Tragetasche für die eigenen Schuhe. Diese "
Upanat" waren im Eintrittspreis inbegriffen und neu. Man konnte sie nach der Besichtigung auch mitnehmen.
Auf dem Borobodur (8. Ebene)
Für die Besichtigung der acht Ebenen hatten wir ein Zeitfenster von einer Stunde. Das reichte auch, denn gerade auf den Steinen war es brüllend heiß und unser Wasservorrat war schnell erschöpft. Natürlich waren die Darstellungen in den Mauern toll zu sehen und die Aussicht von fast oben (die neunte, oberste Ebene darf nur von speziellen Mönchen betreten werden) war genial.
Mit einem Elektrobus wurden wir nach der Besichtigung wieder zum Ausgangspunkt gebracht. Anschliessend fuhren wir mit unserem Bus zu einem kleineren Tempel (
Candi Pawon, genannt "Krematorium des Königs"), der auch aus der Bauzeit (vermutlich zwischen 750 und 850) des Borobodur stammte.
Weiter ging unsere heutige Besichtigungstour zu einem typischen Javanischen Haus, wo ich erstmal 3 Muskatnüsse für zuhause einpackte, Es gab ja mehr als genug dort.
Als wir wieder im Bus waten, begann ein kräftiges Gewitter, weshalb wir uns den Besuch des Tempels
Candi Mendut schenkten. Stattdessen fuhren wir wieder zu dem Restaurant von gestern.