Lion Air Boeing 737-9 (900) nach Bali.
13.Tag (Sa)Am nächsten Morgen war mein Bein und mein Arm grün und blau. Auch das Laufen viel mir schwer. Besonders das Treppensteigen. Doch es musste ja weiter gehen. Nach dem Frühstück wurde der Bus gepackt und dann ging es um 8:00 Uhr in einer zwei Stündigen Fahrt nach
Surabaya.

Regionalflughafen Surabaya
Dort setzte der Bus uns mit dem Gepäck am Flughafen ab. Der Abflug war für 10:50 Uhr geplant, doch in dem Regionalflughafen war nicht allzu viel los. Das Gepäck wurde wieder als Gruppengepäck im Gesamten gewogen und wir konnten einsteigen.
Es war ein Linienflug der Lion Air mit einer Boeing 737-9 (900).

Flug mit Lion Air
Der Flug dauerte nur etwas über eine Stunde und wir landeten in
Denpasar, der größten Stadt auf Bali. Da wir in einer anderen Zeitzone gelandet waren, mussten wir die Uhren eine weitere Stunde vorstellen. Wir holten die Koffer ab und gingen zum Ausgang. Huli war natürlich auch wieder mitgereist. Vor dem Flughafen stand schon ein Reisebus für uns bereit. Das Gepäck wurde eingeladen und die Fahrt ging weiter nach
Ubud, der Künstlerstadt. Die Fahrt dauerte weitere zwei Stunden, denn die Strassen waren voll. Gegen 16:30 Uhr waren wir dann in unserem Hotel
Arma Museum & Resort.
Auf den Strassen von Ubud bei 31 Grad und 100% Luftfeuchtigkeit.
Das Hotel war eine Anlage wie ein eigenes Dorf im grünen Urwald. Es war wunderschön. Nach der Begrüßung und Zimmerzuteilung auf einer Terrasse bezogen wir unsere Zimmer. Leider gab es hier viele Stufen und keinen Fahrstuhl. Da ich noch humpelte, war das Zimmer in der 2.Etage nicht so das beste für mich. Auch das Haus war nur über einige Treppen und Holzbrücken zu erreichen.
Um 17:30 trafen wir uns mit Huli und machten erstmal einen Rundgang über das Hotelgelände, wobei er uns alles zeigte. Es gab sogar eine Kunstschule mit Museum. Ebenso mehrere Zugänge zum Hotelgelände. Danach gingen wir zusammen in ein nahe gelegenes Restaurant. Susanne bestellte sich Orangen-Huhn und dazu Frühlingsrollen. Ich dagegen entschied mich für eine Peperoni-Pizza. Nach dem Essen gingen wir noch kurz in einen Supermarkt neben dem Hotel. Anschliessend saßen wir noch mit 7 weiteren auf der Terrasse vom Hotel und gönnten uns noch zwei Flaschen Bier. Dann gingen wir zu Bett.
14.Tag (So)Für heute hatten wir kein Programm. Daher schiefen wir bis 7:30 Uhr und gingen dann zum Frühstück. Wir hatten Omelette, Toast mit Erdnussbutter und dazu Kaffee und Tee. Dann gingen wir noch kurz aufs Zimmer und zogen dann zu Fuß los.
Javaneraffe
Man hatte uns den Tipp gegeben, dass der
Affenwald nicht allzu weit entfernt lag. Wir schauten auf GoogleMaps nach (im Zimmer gab es ja WLAN) und liefen dann los. Durch die Hitze mussten wir unterwegs aber eine Pause in einer Bar machen und erstmal was kaltes auf der Terrasse trinken gehen.
Bald hatten wir dann den Affenwald erreicht. Eigentlich war es ursprünglich ein Tempel, wohin es die
Javaneraffen wegen der essbaren Opfergaben zog. Dadurch wurden wieder Gäste angelockt und die Affenpopulation stieg. Heute werden die Affen gefüttert und es wird auch Eintrittsgeld (120.000 Rupien) verlangt. Die Tiere liefen überall frei herum. Nur Anfassen sollte man sie besser nicht, denn Javaneraffen haben gute und scharfe Zähne. Sie waren nicht scheu und man konnte auch prima Fotos machen. Auf dem riesigen Gelände und dem Wald haben wir und auf der Suche nach dem Ausgang fast verlaufen.
Als wir alles gesehen hatten, begann unser Rückweg. Unterwegs kauften wir noch einen Magnet für den Kühlschrank für 50.000 Rupien (ca. 2,50 Euro) Da es 31 Grad warm war und kein Wind wehte, kehrten wir wie auch auf dem Hinweg in einer Bar ein, um was zu trinken. Susanne aß auch eine Portion Sate-Spiesse.
Abends auf der Terasse von Arma Museum & Resort.
In einem Supermarkt am Hotel stoppten wir erneut. Hier gab es Bier und sogar Haarspray zu kaufen, was beides in Indonesien sehr selten war. Im Zimmer zogen wir uns kurz um und gingen dann hinunter zum Pool, wo wir die nächsten Stunden planschten und auf der Sonnenliege verbrachten. Als es Zeit wurde, gingen wir aufs Zimmer und duschten.
Dann um 18:00 Uhr trafen wir uns alle wiedermit Huli an der Lobby. Zum Abendessen hatte Huli einen Tisch in Otto´s Restaurant festgemacht und er kam dieses mal auch mit. Das Restaurant lag auf dem halben Weg zum Affenwald. Wir waren Vormittags da vorbei gekommen. Wir beide aßen dort Beefburger. Ich hatte zwar eigentlich einen Fishburger bestellt, aber Egal. Einen Beefburger nahm ich dann eben auch, denn ich wollte ja nicht warten, bis sie für mich einen neuen Burger gemacht hatten. Wahrscheinlich musste das Mett auch weg. Nach dem Essen wurde es aber zu laut, denn der Liveauftritt eines Künstlers mit Gitarre, der mehr schlecht als recht Oldies sang, sorgte dafür, dass sich keiner mehr unterhalten konnte.
So gingen wir zurück zum Hotel, wo wir alle noch eine Weile bei einem Bier auf der Terrasse den sonnigen Tag ausklingen ließen. Dann gingen nach und nach alle ins Bett.
Holzschnitzer Manufaktur Yana
15.Tag (Mo)Um 7:00 Uhr waren wir beim Frühstück. Alles war Prima, nur der Mann an der Ei-Station war ein wenig überfordert mit den verschiedenen Bestellungen. Er machte immer irgendwas und man bekam garantiert was anderes, als man bestellt hatte. Wie sagt man: Er war stehst bemüht...
Einer der Toaster hatte auch so seine Probleme, denn er wurde nicht warm. Doch die Toasts transportierte er ohne Probleme, aber alle waren wie vorher. Doch ich will es nicht schlecht reden. Das Frühstück war gut und alles passte.
Anschliessend wanderten wir zu unserem Bus, denn der stand an einem anderen Hoteleingang. Die Koffer wurden allerdings mit einem kleinen LKW dort hin gebracht.
Nun ging es erst mal zu der
Yana Art Gallery, wo Holzschnitzer am Werk waren. Sie hatten wirklich tolle Einzelstücke im Angebot, aber wir kauften hier nichts, da wir bereits eine geschnitzte Maske aus 2006 von Bali zuhause an der Wand hängen hatten.